Tipps gegen Rückenschmerzen

Tipps gegen Rückenschmerzen

Wichtigster Tipp gegen Rückenschmerzen: Stressabbau

Hilfe gegen Rückenschmerzen: Stressabbau mit der Tageslichtlampe für zuhause
Stressabbau mit der Tageslichtlampe

Manche meiner Leser wird es wundern, dass der Stressabbau bei meinen Tipps gegen Rückenschmerzen an erster Stelle steht. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass bei Rückenschmerzen oft eine Vielzahl von Ursachen eine wichtige Rolle spielt. Eine führende Rolle spielt hierbei negativer Stress. Bedauerlicherweise hat unser kaltes Klima auch viele Herzen kalt werden lassen. Solidarität wird immer mehr durch Ellenbogen-Mentalität ersetzt.

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Ursachen des wachsenden Stresses

Die Pflege alter und hilfsbedürftiger Menschen wird immer mehr an bürokratische Großorganisationen delegiert. Immer mehr Menschen sehen daher ihrer Zukunft mit wachsender Angst entgegen, auch wenn ihre derzeitige Situation noch gar nicht so schlecht aussehen mag.

Hinzu kommt ein wachsendes Unbehagen angesichts der durch Globalisierung und Digitalisierung zu erwartenden Massen-Arbeitslosigkeit gerade in den Industriestaaten. Mögen unsere Politiker auch noch so oft beteuern, dass hier auch neue Arbeitsplätze entstehen, so ahnt doch jeder zumindest in seinem Unterbewusstsein, dass infolge der weltweiten Vergabe sogar von Minijobs eine verstärkte Konkurrenzsituation mit Menschen in Ländern mit sehr niedrigen Lebenshaltungskosten entstehen wird, in der Arbeitnehmer und Kleinunternehmer in hochindustrialisierten Ländern nur verlieren können. Wie soll ein Arbeitnehmer oder Kleinunternehmer in einem Hochpreisland – egal wie seine Qualifikation aussehen mag – beim Kampf um einen digitalisierten Minijob gegen seinen Kollegen aus einem Niedrigpreisland bestehen, der es gewohnt ist, mit dem Gegenwert von 1 € pro Tag zu überleben.

Die ausschließliche Orientierung unserer Wirtschafts- und Finanzpolitik an den Interessen exportierender Großunternehmen verbessert die Situation nicht. Über all dieses hat die Mehrzahl unserer Mitmenschen wahrscheinlich noch nicht bewusst nachgedacht. Aber die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation vieler Menschen und die zunehmend auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich wird zumindest unbewusst wahrgenommen. Und gerade das Unterbewusstsein ist es, dass viele Prozesse in unserem Körper steuert. Kreuzschmerzen sind hierbei eine besonders fiese Form, mit der unser Körper sein Unbehagen verkündet.

Warum wird dann nicht mehr gegen den Stress unternommen?

Leider liegen jedoch Tipps gegen Rückenschmerzen durch Stressabbau nur bedingt im Interesse der Pharmakonzerne. Medizinische Studien und die Medizin im Allgemeinen werden aber sehr stark von der Pharma-Industrie beherrscht. Und selbst wenn die Mediziner wissen, welche große Rolle z.B. die unbefriedigenden Arbeitsbedingungen der Mehrzahl aller Beschäftigten spielen, was sollen sie dagegen tun? Letztendlich kann ihre Hilfe bei Rückenschmerzen nur in der Behandlung von Symptomen statt der Ursachen bestehen.

Zwar gibt es eine Vielzahl eindeutig zu diagnostizierender organischer Ursachen für Rückenschmerzen, die hierauf entfallende Anzahl von Patienten macht jedoch nur einen kleinen Bruchteil aller von Rückenschmerzen Betroffenen aus. In vielen Fällen führt die ärztliche Behandlung nur zu unbefriedigenden Resultaten. Die Schmerzen bleiben dem Patienten erhalten. Daher erscheinen Tipps gegen Rückenschmerzen, die die medizinische Suche nach organischen Ursachen ergänzen, durchaus sinnvoll.

Bekannt ist der Einfluss psycho-sozialer Faktoren auf die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Rückenschmerzen auch in der Schul-Medizin seit langem. So nennt z.B. die mhplus-Krankenkasse u.a. berufliche Unzufriedenheit als sozialen Risikofaktor bei der Entstehung von Rückenschmerzen. Selbst das Bundesgesundheitsblatt kommt nicht umhin, festzustellen: „Je geringer der SES, desto höher war die 12-Monats-Prävalenz chronischer Rückenschmerzen“. Übersetzt in verständliches Deutsch bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit, langfristige Rückenschmerzen zu bekommen, bei niedrigem Einkommen, niedrigem Berufsstatus und geringem Bildungsabschluss deutlich steigt. (SES ist eine Größe, die sich aus Einkommen, Berufsstatus und Bildungsniveau zusammensetzt).

Eine ausführliche Beschreibung der Wirkung von Tageslicht-Lampen und weitere Methoden des Stressabbaus finden Sie auf der Unterseite „Rückenschmerzen durch Stress“.

 

Zweiter Tipp gegen Rückenschmerzen: Muskelbilanz verbessern

Oftmals werden Rückenschmerzen durch unsymmetrisch ausgebildete Muskeln begünstigt. Dies kann seine Ursache in einseitigen Belastungen im Berufs- oder Alltagsleben haben. Diese äußern sich dann oft auch in schmerzhaften Verspannungen.

Aber selbst bei Personen, die bewussten Muskelaufbau betreiben, kann es zu Ungleichgewichten kommen. In unserem Körper gibt es nämlich für jeden Muskel einen auf die gegensätzliche Wirkung ausgerichteten Muskel. Dieser wird als Antagonist bezeichnet.

Viele werden dieses vom Wechselspiel von Armbeuger (Bizeps) und Armstrecker (Trizeps) kennen. Wird der Arm gebeugt, zieht sich der Bizeps zusammen, während der Trizeps gedehnt wird. Wird der Arm gestreckt, erfolgt dieses Wechselspiel in der umgekehrten Richtung. Würde dieses Wechselspiel zwischen Agonistenmuskel und Antagonistenmuskel nicht stattfinden, würden wir uns bei vielen Bewegungen die Gelenke auskugeln oder zumindest schädigen.

Leider kommt es aber beim gezielten Muskelaufbau immer wieder vor, dass ein Muskel oder eine Muskelgruppe trainiert werden, ohne gleichzeitig den Antagonisten auszubauen. Es wird also z.B. einseitig die Bauchmuskulatur verstärkt, ohne gleichzeitig auch die Rückenmuskulatur zu verbessern. Das Ergebnis: Die Wirbelsäule „beschwert“ sich mit Rückenschmerzen.

Andererseits ist der Ausbau der Muskulatur in einem vernünftigen Rahmen durchaus sinnvoll, um zukünftige Rückenschmerzen zu Vermeiden.

Man wird aber beim Muskelaufbau, der auch wegen des erhöhten Grundumsatzes sehr sinnvoll ist (s. „Rückenschmerzen durch Übergewicht„), darauf achten müssen, möglichst alle Muskeln gleichmäßig anzusprechen. Wie das am besten möglich ist, erfahren Sie auf unserer Seite „Rückenschmerzen vorbeugen„.

 

Dritter Tipp gegen Rückenschmerzen: Übergewicht abbauen

Aus der Technik wissen wir, dass eine ständige hohe Belastung zu einer Verkürzung der Lebensdauer eingesetzter Materialien führt. Wenn wir unser Auto ständig im ersten Gang auf Höchstgeschwindigkeit hochziehen würden, würde der Motor dies wohl nicht lange überlegen. Und wenn wir das Auto ständig mit einem Vielfachen der vorgesehenen Zuladung belasten würden, wäre abzusehen, dass die Stoßdämpfer dies nicht lange aushalten würden. Die „Stoßdämpfer“ unseres Körpers sind die Bandscheiben.

Aber auch viele andere Teile (z.B. Gelenke, Knochen, Sehnen, aber auch Organe) unseres Körpers werden durch Übergewicht stark in Anspruch genommen.

Nähere Informationen finden Sie unter „Rückenschmerzen durch Übergewicht„.

 

Tipps gegen aktuelle Rückenschmerzen

Treten bereits schwere Rückenschmerzen auf, wird sich der Blick darauf richten müssen, diese möglichst schnell loszuwerden oder zumindest zu lindern. Für einige der oben erwähnten Maßnahmen ist es dann zu spät oder man wird im günstigeren Falle darauf warten müssen, dass sich die akuten Rückenschmerzen etwas legen.

Zum Glück gibt es aber eine Vielzahl von Möglichkeiten, die aktuellen Rückenschmerzen zu lindern. Hierzu zählen Inversionsgeräte, die die übliche Richtung des Belastungsdruckes umkehren ebenso wie geeignete Matratzen. Auch gibt es zahlreiche Salben und auch mit der Nahrung kann man etwas gegen die Rückenschmerzen unternehmen (s. „Ernährung bei Rückenschmerzen„).

Über die Möglichkeiten, etwas gegen aktuell auftretende Rückenschmerzen zu tun, informiert Sie unsere Seite „Rückenschmerzen lindern„.

 

Tipps gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft führt zu einer einseitigen Gewichtsbelastung, auf die der weibliche Körper nicht vorbereitet ist (der „Bierbauch“ ist ja immer noch eher bei Männern anzutreffen) und damit zu Rückenschmerzen. Hier kann vorbeugend wenig getan werden – es sei denn man will auf Schwangerschaften ganz verzichten.

Zum Glück gibt es aber auch hier Möglichkeiten, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Rückenschmerzen zu verringern. Oder vorhandene Rückenschmerzen zu lindern.

Hier ist in erster Linie an Bauchbänder zu denken. Diese sind ab dem 5. Monat sinnvoll. Allerdings müssen sie eine wirklich stützende Funktion haben und nicht nur der Überbrückung zwischen Oberteil und Hose dienen. Das Material muss also kräftig genug sein, um wirklich stützen zu können.

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Die Schwangerschaft-bezogenen Tipps gegen Rückenschmerzen wären unvollständig, würde man nicht auch an die Zeit nach der Geburt denken. Für die Rückbildung des Bauches nach der Schwangerschaft empfehle ich den

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Weitere Ursachen von Rückenschmerzen

Treten starke Rückenschmerzen vor allem im Bereich unmittelbar unterhalb der Rippen auf, so können diese durch Nierenzysten verursacht sein. Diese treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Es handelt sich hierbei um Hohlräume, die sich in oder an der Niere bilden und mit Flüssigkeit gefüllt sind. Während einzelne solcher Zysten harmlos sind, da sie nur etwas Nierengewebe zur Seite drängen, kann das gehäufte Vorkommen solcher Zysten ernsthafte Probleme bis zum Nierenversagen hervorrufen. Einzelne Zysten können durch Infektionen oder Unfälle hervorgerufen werden. Die Häufung solcher Zysten ist hingegen meist erblich begünstigt.

Ist eine Zystennieren-Erkrankung bekannt, sollte der Betroffene recht viel Flüssigkeit (möglichst ohne Zucker und Alkohol) zu sich nehmen. Für die Ernährung gilt auch hier: Gestalten Sie diese möglichst vielfältig und unter Einbeziehung von mehrfachen täglichen Obst- und Gemüseportionen. Reduzieren Sie Zucker und Salz sowie Industrie-gefertigte Lebensmittel. Milchprodukte, Fisch und etwas Fleisch (sofern Sie nicht Vegetarier sind) können Sie hingegen durchaus in Ihren Speiseplan einbauen.

Näheres zu einer gesunden Ernährung finden Sie auf unserer Unterseite „Ernährung bei Rückenschmerzen„.

Aber auch andere Nieren-Erkrankungen können Schmerzen auslösen, die Richtung Rückenmitte ausstrahlen und dann oft grundlos mit der Wirbelsäule in Verbindung gebracht werden. Ursache können hier Infektionen sein, die durch Coli- oder Proteus-Bakterien im Harnleiter ausgelöst werden. Aber auch eine mangelnde Durchblutung kann hier eine Rolle spielen.

Als Gegenmittel, das entzündungshemmend und durchblutungsfördernd wirkt, können Sie hier zum Ingwer greifen (s. „Ingwer ist gesund„, entsprechende Ingwertees sind auf „Ingwertee“ zu finden). Viel Flüssigkeit, insbesondere in Form von Tee hilft die Erreger wieder aus den Nieren herauszuspülen. Bei lange andauernden Beschwerden oder Blut bzw. Ausfluss sollte der Arzt aufgesucht werden.

Nierensteine können ebenfalls als Rückenschmerzen wahrgenommen werden. Kleinere können eventuell noch durch viel Tee ausgespült werden. Neben Ingwertee kommen hier auch spezielle Nierentees in Frage. Chronische Nierenleiden können aber auch zu einer Beeinträchtigung der Wirbelsäule führen oder bestehende Wirbelsäulen-Probleme verstärken.

Treten Rückenschmerzen Bewegungs- und Haltungs-unabhängig auf, könnten also auch die Nieren beteiligt sein.

Insbesondere bei Frauen können Schmerzen im oberen Rückenbereich aber auch Symptome eines Herzinfarktes sein. Bei Männern treten die üblichen Herzinfarkt-Anzeichen wie Ausstrahlen der Schmerzen aus dem Brustraum in den linken Arm in der Regel deutlicher auf.

Eine Rippenfellentzündung kann sich in Form von Rückenschmerzen bemerkbar machen. Aber auch Erkrankungen der Lunge, der Speiseröhre und der Bauchspeicheldrüse sowie Erweiterungen der Hauptschlagader und Tumore können zum Auftreten von Rückenschmerzen führen.

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